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Tunnel Albabstieg

von Moderation

Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart21 hat die Deutsche Bahn auf der NBS Wendlingen-Ulm die Ed. Züblin AG als technischen Federführer in Arbeitsgemeinschaft mit dem Bau des Albabstiegstunnels beauftragt. Die Eigenüberwachung des Projekts führt die IBK,  Ingeneurbüro Körner in Zusammenarbeit mit der BTB Betontechnik GmbH durch.

Der Streckenabschnitt des Albabstiegstunnels (auch Tunnel Albabstieg) mit insgesamt 5.880m Länge, einem Ausbruchquerschnitt von ca. 100 m² und einem Ausbruchvolumen von 1.200.000 m³ Festmasse wird im Sprengvortrieb als zweiröhriger, eingleisiger Eisenbahntunnel in Spritzbetonbauweise mit 11 Verbindungsbauwerken (im Abstand von je 500 m) erstellt.

Die Überdeckung zur Geländeoberfläche beträgt 5 bis 85 m.
Der Tunnel wird mit einer Kunststoffabdichtungsbahn und einer Ortbeton-Innenschale (mit 40 bzw. 50cm Stärke) ausgebaut.

Die Vortriebe erfolgen von 2 Standorten aus; vom Nordportal Dornstadt in beiden Röhren parallel in Richtung Lehrer Tal; vom Zwischenangriff Lehrer Tal aus in beide Richtungen nach Dornstadt und zugleich in Richtung Ulm jeweils in beiden Röhren parallel. Neben einer kurzen Offenen Bauweise mit 50 m Länge am Portal Dornstadt gehören neben der Ausführungsplanung für die Gesamtmaßnahme auch die Tiefbau- und Kanalbauarbeiten in der Bahntrasse für 950 m Freie Strecke einschließlich zweier großen Erdbauwerke mit einem Gesamtvolumen von 550.000 m³ und umfangreiche Kanalbauarbeiten im Bereich Portal Dornstadt zum Auftragsumfang.

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