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Terminal 3, Fraport AG

von Moderation

Wir sind von der dechant hoch- und ingenieurbau gmbh mit der Eigenüberwachung beauftragt.

Beschreibung:

Im Süden des Flughafens Frankfurt entsteht auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3. Auftraggeber ist die Fraport AG, Fraport Ausbau Süd GmbH. Veranschlagt ist das Bauvolumen mit 2,5 bis 3 Milliarden Euro.

Die Grundfläche des neuen Terminals beträgt circa 149.000 m² – das entspricht rund 22 Fußballfeldern. Etwa 403.000 m² Gesamtfläche umfasst das Hauptgebäude und die drei Flugsteige – nimmt man alle Ober- und Untergeschosse zusammen.

Nach derzeitigen Planungen können hier nach der Fertigstellung 2023 bis zu 21 Millionen Reisende pro Jahr am neuen Terminal abfliegen oder ankommen. Im Vollausbau ist Terminal 3 auf etwa 25 Millionen Passagiere ausgelegt. Die insgesamt drei Bauabschnitte des Terminals ermöglichen einen modularen Bau – je nach Kapazitätsbedarf. Im ersten Bauabschnitt werden das Hauptgebäude mit Ankunfts- und Abflugebene, Marktplatz, Lounges und Gepäckförderanlage sowie die Flugsteige H und J bis 2023 gebaut.

Das notwendige Material wird nicht nur über Lkws angeliefert, sondern auch mit dem Zug. Denn nur wenige hundert Meter neben der Baustelle liegt ein Gleisanschluss für die Cargo City Süd.

Der Frachtbereich im Süden des Flughafens ist über eine vier Kilometer lange Strecke an den Bahnhof in Walldorf angebunden. Auf dem Fahrplan stehen während der Betonierungsarbeiten bis zu zwei Züge voll mit Sand und Kies pro Woche.

Mit einer Zugladung kommen gut 1.600 Tonnen Sand und Kies an. Zum Vergleich: Für dieselbe Menge müssten rund 75 Lkws über die umliegenden Landstraßen und Autobahnen zur Terminal 3-Baustelle fahren.

 

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